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Tiger Woods oder das Internet vergiest nie

2009/12/15

Interessanter Artikel beim Spiegel über das Internet und Daten, gespeichert für die Ewigkeit: Vergiss es! Ich musste doch schmunzeln, als ich die Geschichte der Arbeitsamtangestellten gelesen habe:

Rattig „wie die Sau“ sei sie zurzeit, vertraut die junge Mitarbeiterin der Nürnberger Arbeitsagentur ihrer Kollegin an. Aber ihr Freund, der habe keine Lust auf Sex. „Hatte mich extra rasiert und dann wollte er mich net“, klagt sie. Die Freundin tröstet, schimpft: „Der soll sich auch mal en bisschen zam reißen!“
So fliegen die Mails hin und her zwischen den beiden Fränkinnen an jenem Junitag, sie berichten sich ihre abendlichen Abenteuer („haben noch CSI geschaut und uns vorher nackert gemacht“), plaudern über ihre Männer und Ex-Lover. Dann passiert es: Eine der beiden vertippt sich in der Adresszeile. Sie erwischt den ganz großen Verteiler.

Erinnert mich an den Satz von Eric Schmidt, den er vor kurzem in einem Interview für CNBC fallen ließ:

„Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.“

Mehr hier: Google will die Weltherrschaft… WTF?

In dem Spiegelartikel wird Tiger Woods Voice Message, siehe unten auf dem Anrufbeantworter einer „Gespielin“ erwähnt. Ich kann nur raten, wenn Ihr Mist baut gilt wie immer: Wenn schon, dann nicht erwischen lassen.

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Google will die Weltherrschaft… WTF?

2009/12/08

Kurz gesagt bin ich gegen das Wort Verschwörungstheorie als ein negatives. Theorien müßen sicherlich bewiesen werden, um Substanz zu beweisen, aber spekulieren muß erlaubt sein. Warum eben auch nicht – es sei denn, dass jeweils jemand Interesse daran hat, das man sich keine Gedanken über dies und jenes macht.

Bei Google bin ich mir nie wirklich sicher, gefährlich oder nicht? Sicher ist das Unternehmen sehr mächtig. Sicher ist auch, das Google keine Auskünfte über sich als Unternehmen gibt, allerdings akribisch alle denkbaren Information über Alles und Jeden sammelt. Wer hat Angst vor Google?

Ich, wenn ich mir Eric Schmidts letztes Interview bei CNBC so durch den Kopf gehen lasse:

„Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.“ […] Schmidts Satz verrät gleich drei beunruhigende Haltungen: Erstens, so kann man ihn interpretieren, sind Sie selbst schuld, wenn Sie es heute noch wagen, Geheimnisse haben zu wollen. Zweitens weiß Google schon längst verdammt viel über Sie. Und drittens wird der Konzern all die Informationen, die er über Sie hat, nicht gegen Sie verwenden – denn das dürfen nur Regierungsbehörden.
Dieses Weltbild…

Lesen Sie Weiter: via Spiegel Online

Neuste Entwicklung Google Goggles. Suchmaschine im realen Leben: